Sanna Birthe Roden
Sanna Birthe Roden

meine Esel

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Meine Vision ist ein traumasensibler grenzwahrender Umgang mit von Gewalt betroffenen Menschen - von allen und für alle. Das ist ziemlich groß gedacht, ich weiß. Aber wie schön wäre es, wenn ein Grundwissen von Erster Hilfe schon überall präsent in den Köpfen der Netzwerke wäre - nicht nur körperlich Erste Hilfe leisten zu können (da machen wir in bestimmten Bereichen alle drei bis fünf Jahre einen Auffrischungskurs), sondern auch Erste Hilfe im psychischen bzw. emotionalen Bereich? 

Ich möchte einen Resthof bewirtschaften - aber mit tiergestützter Förderung/Intervention und nicht mit materiellen Tierprodukten. Die Idee: ein Team mit unterschiedlichen Qualifikationen arbeitet zusammen mit Eseln, Ziegen Kühen, Pferden, Hühnern.

Da ich die Esel noch gar nicht habe (geschweige denn den Hof...), stelle hier eine kleine Abfolge meines 'Eselwerdegangs' dar! Viel Freude beim Lesen...

2024

Wow - wie spannend gerade alles ist! Ich habe um ein Praktikum gefragt bzw., ob ich hospitieren könnte - und es hat geklappt.

Hier bin ich auf der Koppel mit Ailean Carroux von der Glückswiese, zusammen mit ihren Eseln und Kühen.

  

 

Und hier bin ich für eine Woche bei Julia Mauksch (Esel, Pudelhuhn und Co) in der Nähe von Wolfsburg. Da konnte ich viele unterschiedliche Gruppen kennenlernen. Und vor Allem Tiere: Esel, Hühner, Enten, Meerschweinchen, Kaninchen, Minischweine, Hunde und Katzen.

  

 

das waren 2021 - 2023

Puh, durch Corona kam irgendwie eine gedämpfte Stimmung bei mir auf. Ein bisschen mehr Sorgen und Zweifel und all das, und natürlich als Grundlage: Ängste. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das derart beeindrucken darf. Nun sie transformiert und ich gehe freudig auf mein Ziel zu.

Ich habe (wie viele andere auch) mit online-Seminaren angefangen. Dadurch habe ich mir einen kleinen Hoffnungsschimmer für meine Selbstständigkeit erhalten, der durch die wegbrechenden Maßnahmen immer größer wurde (ich durfte wieder vor Ort fortbilden). Zack, da ging es halt weiter. Nun denn, den Hof möchte ich immer noch:-)

Also, ich bleibe am Ball und schaue mich um. Falls ihr in Dithmarschen oder im Wendland (oder drumherum) etwas über einen Resthof oder eine ehemalige Landwirtschaft, ein Gestüt o.a. hört oder wisst, dann meldet euch bitte bei mir.

das war 2020

Im Sommer 2020 habe ich an einem Kurs für einen Tiertransportbefähigungsnachweis in Niedersachsen teilgenommen; vor Allem deswegen, damit ich mal wieder Kontakt hatte mit meinem Vorhaben. Denn Corona (mit all den Maßnahmen, die umgesetzt werden mussten) hat mir meine neue Selbstständigkeit ein bisschen erschwert.

Eigentlich dachte ich, ich erwirtschafte mit meinen Fortbildungen und Beratungen so viel Geld, dass ich zwei Esel 'um die Ecke' irgendwo unterstellen kann und gaaaaanz langsam starte. Durch Corona und die Tatsache, dass der Hamburger Westen (Iserbrook, Sülldorf und Rissen) vorrangig eine pferdegeprägte Gegend ist, dachte ich mir dann, ich werde nun einen Resthof kaufen, viele Tiere halten und gleich ein Team anstellen, um tiergestützte Intervention/Pädagogik/Therapie anzubieten.

 Das war im Frühling 2020 Rubin mit ihrer Mutter in Spanien, die dann eigentlich im Sommer kommen sollte.

Vorbereitung 2019

Ich habe Anfang 2019 Eselhöfe im Münsterland, in Süddeutschland und in Spanien besucht. Zusätzlich nahm ich im Herbst 2019 an Seminaren von Bianca Terhürne (bei Dortmund) und Judith Schmidt (Belgien) teil. Ich wollte eine Vorstellung davon erhalten, was alles auf mich zukommen kann. Und immer wieder kam ich zu dem Entschluss: ich will wirklich Esel halten und mit ihnen arbeiten!

Das sind die Esel Jorgito und Rusco in Spanien im März 2019.

 

Die Eselhöfe in Niedersachsen und Nordrhein - Westfalen im Februar 2019.