Sanna Birthe Roden
Sanna Birthe Roden

das bin ich

Moin, mein Name ist Sanna Birthe Roden. Ich bin Traumapädagogin, EMDR-Coach und Kinderschutzfachkraft und seit über 20 Jahren im psychosozialen Bereich in Hamburg tätig.

In den letzten Jahren habe ich mehr als 1000 Fachkräfte aus der Sozialen Arbeit und der Pflege mit traumapädagogischen Wissen und Handlungsmöglichkeiten bei kindeswohlgefährdenden Situationen fortgebildet sowie mit umsetzbaren und stabilisierenden Übungen unterstützt.

Dadurch haben meine Seminarteilnehmer*innen u.a. Handlungskompetenz im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen oder auch im Umgang bei Verdacht auf sexuelle Gewalt entwickelt. Hierbei ergibt sich ein gesunder und (macht-)bewusster Umgang mit Nähe und Distanz für die eigene Fachkraftrolle.

Diese unterschiedlichen Fort- und Weiterbildungen haben meine Haltung sehr geprägt:

EMDR-Coach, Andreas Zimmermann bei EMDR Hamburg; DGMT 2024 (80UE)
Brainlog in Therapie und Coaching, Ulrike Zimmermann bei EMDR Hamburg; DGMT 2024 (25UE)
Diagnose und Behandlung Dissoziativer Störungen, Suzette Boon (NL) bei fortschritte Hamburg, 2015 (52 Stunden)
Strukturierte Traumaintegration STIB, Lydia Hantke, institut berlin, 2015 (56 UE)
Traumapädagogik und traumazentrierte Fachberatung, DeGPT/BAG,  Lydia Hantke und Hans Joachim Görges bei fortschritte Hamburg, 2013 (128 UE)
'Erfahrene Fachkraft nach §8a und §8b im neuen Bundeskinderschutzgesetz', ezi Berlin, 2013
Systemisch – intergrative Beraterin, Das Institut, Hamburg, 2011 (580 UE)

Ich bin gut vernetzt und arbeite in zwei Arbeitskreisen der GPTG mit. In dem einen (AK Justiz) beschäftigen wir uns mit der Aussagepsychologie und den Gutachtenverfahren. In unserer Stellungnahme bzw. Haltung wird deutlich, das wir den traumatisierten Personen mit der Diagnose DIS bzw. Betroffenen von sexueller ritueller Gewalt nicht pauschal unterstellen, dass ihnen ihre Erinnerungen eingeredet wurden o.ä. Damit schließen wir uns z.B. der Stellungnahme des Betroffenenrats aus Berlin sowie der Bundeskoordinierung spezialisierter Fachberatungsstellen BKSF an und folgen damit der WHO.

In dem zweiten Arbeitskreis der GPTG (AK Bindung, Trauma und Entwicklung) befassen wir uns mit den Bedarfen von z.B. Hebammen, welche wir gerade durch einen Fragebogen herausfinden. Wir hoffen, damit an Inhalte heranzukommen, die dann in Schulen und im Studium für die Hebammen zugänglich gemacht werden können, damit sie in diesem wichtigen Beruf mehr Schutz und Unterstützung erfahren. Danach wollten wir einen ähnlichen Fragebogen für den Kinder- und Jugendhilfebereich entwickeln.

In Hamburg vor Ort nehme ich am Runden Tisch gegen häusliche Gewalt teil, in der unterschiedliche Netzwerker*innen aus den Bereichen der HHer Schule, Sozialbehörde, Justiz und Beratungsstellen vertreten sind. Wir haben Themen wie z.B. die Umsetzungen der Istandbul Konventionen.

Ich bin Mitglied in den Dachverbänden/Vereinen der GPTG, der DGfPI, der VGSD und der IGEM (Interessengemeinschaft der Esel- und Mulifreunde).

 

Selbstverständnis

Pro Schutz für die von Gewalt betroffenen Menschen und Fachkräfte

Pro Netzwerk für die traumatisierten Menschen

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Beziehungsgestaltung. Denn ein gesundes und ehrliches Angebot an 'in-Beziehung-gehen' in der sozialen Arbeit oder generell im menschlichen Miteinander ist eine richtig gute Haltung und führt dadurch schon zum Vertrauensaufbau, zu Resilienz, zur Selbstwertschätzung und auch zum Abbau von Ängsten, Zweifeln und Sorgen. 

In den abwechslungsreichen Bereichen der Sozialen Arbeit oder in der Pflege werden Mitarbeiter*innen zunehmend mit Thematiken wie Traumatisierung, Flucht, Gewalt (körperliche, seelische oder sexuelle) und Vernachlässigung konfrontiert. Wichtig für alle Agierenden und Reagierenden sind dann Handlungssicherheit, transparentes und vor allem ruhiges Vorgehen. Deswegen ist ein weiterer Schwerpunkt die praktische Anwendung unterschiedlicher Methoden, Kleingruppenarbeit und soziometrischen Übungen.