Sanna Birthe Roden
Sanna Birthe Roden

Fortbildungen und Beratungen

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Um Anforderungen zu begegnen, habe ich immer wieder die Bedeutung der Beziehungsgestaltung (egal ob in Interventionen oder in Präventionen) erfahren - deswegen ist das ein Schwerpunkt in all meinen Fortbildungen. Meiner Meinung nach ist ein gesundes und ehrliches Angebot Bindung und in-Beziehung-gehen in der sozialen Arbeit/im menschlichen Miteinander eine richtig gute Haltung.

 

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Fortbildungen

In den abwechslungsreichen Bereichen der Sozialen Arbeit oder in der Pflege werden Mitarbeiter*innen zunehmend mit Thematiken wie Traumatisierung, Flucht, Gewalt (körperliche, seelische oder sexuelle) und Vernachlässigung konfrontiert. Wichtig für alle Agierenden und Reagierenden sind dann Handlungssicherheit, transparentes und vor allem ruhiges Vorgehen.

Die Schwerpunkte meiner 1- bis 2-tägigen Fortbildungen sind folgende Themen:

  • Basisqualifikation Psychotraumatologie, zertifiziert durch die GPTG e.V., inklusive Methodentraining für Stabilisierungs- und Normalisierungsübungen (Notfallkoffer) Inhalte: Was ist ein Trauma bzw. wodurch entsteht es? Wie laufen dann die Körper- und Gehirnfunktionen ab? Und vor Allem: Was können alles Auswirkungen sein? Sie lernen verschiedene Methoden kennen, mit denen Sie in Ihrem beruflichen Alltag einen stabilisierenden Umgang mit traumatisierten Menschen erhalten. Für einen traumasensiblen Umgang in Kita, Schule, Wohngruppe oder Pflegeeinrichtung im Zusammenhang mit Ressourcenorientierung und gesunden Beziehungsangeboten.

          -> Anmeldung hier

  • Sexuelle Gewalt und deren Auswirkung auf Kinder und Jugendliche (Grundlagenseminar) und sexuelle Gewalt und Interventionsmöglichkeiten (Vertiefungsseminar). Wir besprechen Merkmale, Anzeichen und Täter*innen-Strategien, die wir in bestimmten Situationen wahrnehmen. Ebenso setzen wir uns mit den Übertragungen auseinander, die das System Gewalt mit sich bringt und reflektieren unsere Haltung. Natürlich sprechen wir auch über Handlungsmöglichkeiten, den rechtlichen Rahmen und deren Auswirkungen.       

          siehe dazu auch: Fortbildungsnetzwerk der DGfPI        sG

  • Stabilisierungstechniken bei Angst und Panik: Wie können wir unsere Klient*innen bei einer Panikattacke stabilisieren und wieder in das Hier und Jetzt zurück holen? Wie können wir zuallererst uns selbst in einer kompetente und souveräne Fachkraft zurück verwandeln, damit wir überhaupt wieder hilfreich und stabilisierend wirken können? Sie erlernen kleine Methoden, die Sie im beruflichen Alltag anwenden können (für uns und unsere Klient*innen stabilisierend und reorientierend).
  • Methodenseminar: Einführung in das Psychodrama: Diese Methode ist hervorragend geeignet, ins Gefühl zu gehen und den Kopf auszuschalten. Zudem ermöglicht sie einen Perspektivwechsel, den wir in angespannten oder ‚emotionalen‘ Situationen benötigen, um unser Gegenüber besser verstehen zu können. In Kleingruppen werden Sie eine Methode selbst ausprobieren, die sie ohne andere Personen nur mit Ihrer*m Klient*in in Ihren beruflichen Alltag nutzen können.

  • Methodenseminar: Einführung in die systemische Beratung: Es geht in erster Linie um neue Erkenntnisse zur Wirklichkeitserweiterung und Hypothesenbildung (nach dem Motto: glaub nicht alles, was du denkst). Dies birgt Möglichkeiten zur Veränderung und führt zu alternativen Handlungen. Eine systemische Haltung gegenüber anderen Menschen oder Situationen bedeutet z.B. diese zu beschreiben und keine Zuschreibungen zu machen. Zudem sind diese Methoden für Ihren beruflichen Alltag einfache Mittel, um die oder den Andere*n zu verstehen und deren Verhalten einzuordnen.
  • Methodenseminar: Salutogenese und Resilienz als Teil der Selbstfürsorge: Wenn es darum geht, verantwortungsvoll und wertschätzend mit unseren Klient*innen und Kolleg*innen zu agieren, dann wissen wir um die positive Wirkung von Schutzfaktoren, Refraiming und Empowerment. Wenn wir das ein oder andere Mal erschöpft in den Feierabend gehen, ist dieses Wissen u.U. vergessen. Doch was stärkt uns? Was treibt uns an? Warum machen wir weiter? Was ist unser 'Trotzdem'? Diesen Fragen werden wir uns liebevoll zuwenden und uns mit Abgrenzung und Wertschätzung auseinandersetzen. 

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne! Dann können wir uns für Ihr Team/Ihre Einrichtung Schwerpunkte überlegen, die für Ihre aktuelle Situation passend ist.

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Beratung bei Verdacht auf sexuelle Gewalt

(Beratung als Kinderschutzfachkraft nach §§8a und b, SGBVIII)

Während eines akuten Vorkommnis (evtl. mit Verdacht auf Kindeswohlgefährdung) entstehen meist unterschiedlichste Dynamiken. Hier unterstütze ich kleine Teams, bestehend nur aus der Leitung und den Kolleginnen und Kollegen, die das Kind bzw. den oder die Jugendliche im Kontakt haben bzw. betreuen. Wir erstellen kleinste Schritte für einen Handlungsplan, hinter dem alle Beteiligten mit ihrer Haltung stehen können. Im Fokus steht immer der Schutz für den oder die Betroffene.

Diese Möglichkeit geht immer auch telefonisch oder online. Wenn Sie einen akuten Verdacht haben, rufen Sie gerne an.

 

Beratung und Begleitung von Schutzkonzepten

Seit einigen Jahren ist es für Anbieter*innen von Kinder- und Jugendhilfe Voraussetzung, ein individuelles Schutzkonzept erstellt zu haben. Viele (Sport- und Freizeit-) Vereine kommen diesem Anspruch ebenfalls nach, indem sie für den Jugendbereich ihre Übungsleiter*innen und Trainer*innen speziell sensibilisieren und fortbilden. Hier wird z.B. zusätzlich ein Ehrenkodex erstellt und unterschrieben und ein Führungszeugnis verlangt. Auch im Bereich Schule ist es ebenfalls Pflicht geworden, sich mit einem Schutzkonzept zu befassen.

Zum Glück für den Kinderschutz! Diese Auflagen sind seit Jahren Forderungen des Unabhängigen Beauftragten aus Berlin, Johannes-Wilhelm Rörig. Inhalte eines solchen Konzeps sind u.a. Beschwerdemanagement, Risikoanalyse, Verdachtsabklärung und Handlungsleitfaden.

Kommt es also innerhalb der oben genannten Einrichtungen zu sexuellen Grenzüberschreitungen oder sogar zu sexuellen Strafdelikten, wird dieses Schutzkonzept das weitere Vorgehen bestimmen. Spätestens jetzt wird sich zeigen, wie hilfreich es ist.

Ich biete diesbezüglich Beratung und Begleitung an; gerne präventiv, aber auch in akuten Situationen nach einer Grenzüberschreitung oder eines Sexualdelikts.

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tiergestützte Interventionen

Die Anwesenheit von Tieren (es müssen noch nicht einmal Säugetiere sein) hat heilsame Wirkung auf  Menschen. Das Streicheln eines warmen Fellknäuels, welches vielleicht noch schnurrt oder schnarcht, hat Auswirkung auf unsere Dopamin-Ausschüttung, unsere Atem- sowie Herzschlagfrequenz. Es wirkt beruhigend und entspannend. Sogar unser Immunsystem wird gestärkt, wir entwickeln Abwehrkräfte.

Diese Erkenntnisse werden in tiergestützten Förderungen und Interventionen genutzt. Und wir können die Arbeit mit den Tieren vielfältig einsetzen z.B. in Pflegeheimen und als außerschulischen Lernort (Bauernhofspädagogik) oder einfach nur als ein (Wieder-) Erlernen von Bindung und Beziehungsaufbau.

Im Jahr 2023 oder 2024 plane ich, auf einem Resthof irgendwo in Norddeutschland tiergestützte Interventionen anzubieten.

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