Sanna Birthe Roden
Sanna Birthe Roden

Fortbildungen und Beratungen

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Ich gebe seit 10 Jahren Fortbildungen zum Thema sexuelle Gewalt und berate in Krisensituationen.

 

 

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Fortbildungen

In den abwechslungsreichen Bereichen der sozialen Arbeit werden Mitarbeiter*innen zunehmend mit Thematiken wie Trauma, Flucht, Gewalt (körperliche, seelische oder sexuelle) und Vernachlässigung konfrontiert. Wichtig für alle Agierende und Reagierende sind dann Handlungssicherheit, transparentes und vor allem ruhiges Vorgehen.

Ich biete Fortbildungen zu den Themen:

  • sexuelle Gewalt und deren Auswirkung auf Kinder und Jugendliche (Grundlagenseminar) und sexuelle Gewalt und Interventionsmöglichkeiten (Vertiefungsseminar). Einen Tag lang nehmen wir uns Zeit, um über Merkmale, Anzeichen und Täter*innen-Strategien zu sprechen, die wir in bestimmten Situationen wahrnehmen. Ebenso setzen wir uns mit den Übertragungen auseinander, die das Thema mit sich bringt und reflektieren unsere Haltung. Natürlich sprechen wir auch über Handlungsmöglichkeiten, den rechtlichen Rahmen und deren Auswirkungen.

 

  • Trauma und deren (neurologische) Entstehung oder traumasensiblen Umgang in Kita, Wohngruppe oder Schule im Zusammenhang mit Ressourcenorientierung und Bindungstheorien. Sie lernen verschiedene Methoden kennen, mit denen Sie in Ihrem beruflichen Alltag durch einen neuen Blick einen veränderten Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen erhalten. Das kann zu weiteren Handlungsmöglichkeiten führen, wenn Sie feststellen, dass Pädagogik allein nicht immer hilfreich ist.

 

  • Einführung in das Psychodrama: In diesem Workshop lernen Sie ein paar Grundlagen aus dem Psychodrama und ihre Methoden kennen. Wir können nicht alle Methoden anwenden, heute werden wir hier das große protagonistenzentrierte Psychodrama mit seinen fünf Elementen Bühne, Leitung, Protagonist*in, Hilfs-ich und Gruppe erproben.

    Diese Methode ist hervorragend geeignet, ins Gefühl zu gehen und den Kopf auszuschalten. Zudem ermöglicht sie einen Perspektivwechsel, den wir in angespannten oder ‚emotionalen‘ Situationen benötigen, um unser Gegenüber besser verstehen zu können. In Kleingruppen werden Sie die ‚kleine Vignette‘ selbst ausprobieren. Das ist eine ähnliche Variante, die Sie ohne eine Gruppe nur mit Ihrer*m Klient*in für Ihren Alltag nutzen können.

 

  • Einführung in die systemische Beratung: Es geht in erster Linie um neue Erkenntnisse zur Wirklichkeitserweiterung und Hypothesenbildung. Dies birgt Möglichkeiten zur Veränderung und führt zu alternativen Handlungen. Eine systemische Haltung gegenüber anderen Menschen oder Situationen bedeutet z.B. diese zu beschreiben und keine Zuschreibungen zu machen. Zudem sind diese Methoden für Ihren beruflichen Alltag einfache Mittel, um die oder den Andere*n zu verstehen und deren Verhalten einzuordnen.

 

  • Einführung in das Thema Schutzkonzept: Wir haben in dieser Fortbildung einen ganzen Tag Zeit, uns daran zu erinnern, welche Themen in dieses Schutzkonzept hineingehören und wogegen bzw. wofür diese gefordert werden (u.a. Risikoanalyse, Verdachtsabklärung, Handlungsleitfaden). Zudem haben wir ausreichend Zeit, unser Vorgehen anhand ausgewählter Situationen zu überprüfen. Danach können Sie in Ihrem Team die eigenen Schutzkonzepte genauer anschauen und reflektieren.
     

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne. Dann können wir uns für Ihr Team/Ihre Einrichtung eine Themenauswahl überlegen, die für Ihre aktuelle Situation passend ist.

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Beratung bei Verdacht auf sexuelle Gewalt

(Beratung als Kinderschutzfachkraft nach §§8a und b, SGBVIII)

Während eines akuten Vorkommnis (evtl. mit Verdacht auf Kindeswohlgefährdung) entstehen meist unterschiedlichste Dynamiken. Hier unterstütze ich kleine Teams, bestehend nur aus der Leitung und den Kolleginnen und Kollegen, die das Kind bzw. den oder die Jugendliche im Kontakt haben bzw. betreuen. Wir erstellen kleinste Schritte für einen Handlungsplan, hinter dem alle Beteiligten mit ihrer Haltung stehen können. Im Fokus steht immer der Schutz für den oder die Betroffene.

Diese Möglichkeit geht immer auch telefonisch oder online. Wenn Sie einen akuten Verdacht haben, rufen Sie gerne an.

 

Beratung und Begleitung von Schutzkonzepten

Seit einigen Jahren ist es für Anbieter*innen von Kinder- und Jugendhilfe Voraussetzung, ein individuelles Schutzkonzept erstellt zu haben. Viele (Sport- und Freizeit-) Vereine kommen diesem Anspruch ebenfalls nach, indem sie für den Jugendbereich ihre Übungsleiter*innen und Trainer*innen speziell sensibilisieren und fortbilden. Hier wird z.B. zusätzlich ein Ehrenkodex erstellt und unterschrieben und ein Führungszeugnis verlangt. Auch im Bereich Schule ist es ebenfalls Pflicht geworden, sich mit einem Schutzkonzept zu befassen.

Zum Glück für den Kinderschutz! Diese Auflagen sind seit Jahren Forderungen des Unabhängigen Beauftragten aus Berlin, Johannes-Wilhelm Rörig. Inhalte eines solchen Konzeps sind u.a. Beschwerdemanagement, Risikoanalyse, Verdachtsabklärung und Handlungsleitfaden.

Kommt es also innerhalb der oben genannten Einrichtungen zu sexuellen Grenzüberschreitungen oder sogar zu sexuellen Strafdelikten, wird dieses Schutzkonzept das weitere Vorgehen bestimmen. Spätestens jetzt wird sich zeigen, wie hilfreich es ist.

Ich biete diesbezüglich Beratung und Begleitung an; gerne präventiv, aber auch in akuten Situationen nach einer Grenzüberschreitung oder eines Sexualdelikts.

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tiergestützte Interventionen

Die Arbeit mit Tieren (es müssen noch nicht einmal Säugetiere sein) hat heilsame Wirkung auf Menschen. Das Streicheln eines warmen Fellknäuels, welches vielleicht gerade schnurrt oder schnarcht, hat Auswirkung auf unsere Dopamin-Ausschüttung, unsere Atem- sowie Herzschlagfrequenz. Es wirkt beruhigend und entspannend. Stress bzw. das stressverursachende Adrenalin wird nun abgebaut. Es entsteht dadurch eine Situation ohne Druck und Zwang, in der sogar gelernt werden kann und Vertrauen aufgebaut werden kann.

Diese Erkenntnisse werden in tiergestützten Förderungen und Interventionen genutzt. Und wir können die Arbeit mit den Tieren vielfältig einsetzen z.B. in Pflegeheimen und als außerschulischen Lernort (Bauernhofspädagogik) oder einfach nur als ein (Wieder-) Erlernen von Bindung und Beziehungsaufbau.

Im Jahr 2021 oder 2022 plane ich, auf einem Resthof tiergestützte Interventionen anzubieten.

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